Der Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall ist die am meisten verbreitete Erkrankung der Wirbelsäule.
Erkrankungen der Bandscheiben resultieren wie bereits gesagt aus degenerativen Veränderungen und/oder Überlastungen. Die am häufigsten auftretenden Erkrankungen der Bandscheiben sind die

Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)

Der Gallertkern der Bandscheibe drückt hierbei auf den noch erhaltenen Faserring. Dieser ist aber noch intakt und wölbt sich lediglich nach aussen. Dies kann bereits heftige Schmerzen und Neurologische Störungen nach sich ziehen.
Bleibt diese Protrusion unbehandelt, oder folgen gar weitere Belastungen, kann der Gallertkern komplett herausrutschen, man spricht dann vom

Bandscheibenvorfall (Prolaps)

Der Gallertkern durchdringt nun den Randwulst der Bandscheibe.
Es können sich hierbei Abschilferungen als Sequester bilden, welche dann zusammen mit dem Gallertkern (Prolaps) das Rückenmark, wie auch die austretenden Spinalnerven komprimieren. Diese Komprimierung löst ihrerseits bereits stärkere Neurologische Sensationen aus welche zu Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und motorischen Ausfällen führen können.
Menschen mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall müssen unbedingt sofort ärztlicher Abklärung zugeführt werden!

Bei bestimmten Formen von Bandscheibenvorfällen muß operiert werden.
Wie bereits beschrieben wird die Diagnose idealerweise mittels Schnittbildradiologie (CT, MRT) gestellt.
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